Umzug!
Der ewige K(r)ampf

"tschuldigung und tschüs" fiel mir zunächst auf, das es in dieser rührenden Geschichte wundervoll verpackt war. Meiner Meinung nach ein sprachlicher Bruch, denn so würde es wohl niemand am Telefon sagen.
Als gestern dieses wunderbare Bild entstand, waren alle Menschen um mich herum glücklich und erheitert. Den Tag über hatte man eine dörfliche Ruhe genießen dürfen, die eine noch höhere Qualität hatte als die gewöhnliche Ruhe in einem Dorf.
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Der Mai ist da. Welch netter Anlass, zusammen zu kommen und die Dorfgemeinschaft zu pflegen.

Offensichtlich gab es in letzter Zeit in der Metzgerei Wagner Beschwerden, weshalb sich die Familie offensichtlich zu einer Rechtfertigung gezwungen fühlt. Glücklicherweise gibt es ja das wöchentliche Printblog, das macht die ganze Sache etwas einfacher.

Endlich bekommt das Printblog der Metzgerei Wagner wieder ein wenig den Charakter eines Anzeigenblättchens, den es in letzter Zeit etwas verloren hatte. "Nachhilfe in verschiedenen Fächern" ist heute ein ganz verlockendes Angebot, wie ich finde.
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Immer wieder sieht man ja diese erschreckenden Reportagen im Fernsehen, die die katastrophalen Zustände in Deutschlands Restaurantküchen belegen.
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Des heimischen Metzgers Osterblog hatten wir ja schon, trotzdem noch ein kleiner Kommentar zu Ostern, bevor wir zum heutigen Printblog kommen.

Neue Woche, neues Metzgerblog. Heute wird Herr Matt wieder voll auf seine Kosten kommen, es wimmelt geradezu von christlichen Einladungen, Grüßen und Floskeln.
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In der Dönerbude meines Vertrauens treffe ich auf zwei junge Mütter mit ihren Sprösslingen, die den Betrieb erheblich aufhalten. Grund hierfür sind die Extrawürste.
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Heute gibt es wieder einen Leckerbissen der Fleischereifachverkäuferlyrik:
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Ungewöhnlich viel Text enthielt das Printblog der Metzgerei Wagner diese Woche. Besonders Kaffee und Kuchen sind dieser Tage angesagt und wie immer springt mich der Slogan "...ganz aus Ihrer Nähe!" an und ich frage mich einmal mehr, wie lange es wohl dauert bis dieser korrigiert wird.
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Seit geraumer Zeit gibt es einen Zusatz zur Zeitung den ich nicht mehr missen möchte. Eine Metzgerei aus einem Nachbarort hat eine Marktlücke für sich entdeckt, die sie gut zu füllen weiß.
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Habe den Abend in äußerst netter Gesellschaft beim Halbfranzosen verbracht. Gutes (selbst gekochtes!) Essen, nette Gespräche und viele Gemeinsamkeiten begleiten mich in dieser Runde durch den Abend und die Nacht und einmal mehr wird mir der Wert von Freundschaft bewusst.
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Ganz ohne Pessimismus erlebte ich heute den Alltag und ich muss sagen, kaum eine erwähnenswerte Besonderheit streifte mein klägliches Dasein im Allerweltsgrau. Entsprechend glücklich war ich, den Unglückstag bis zum Abend soweit glücklich hinter mich gebracht zu haben, als ich den fatalen Fehler beging, meine Backkünste auszuprobieren. Das Resultat ist kaum einer Erwähnung wert, der Weg dorthin einem Freitag dem 13. durchaus würdig und ich, ob meiner Backkünste, gedemütigt und frustriert.
In der großen Stadt gibt es einen sehr guten Italiener, mit dessen Besitzer viele Einwohner unseres Dorfes ein warmes Band der Freundschaft verbindet. Schon aus Gründen der Loyalität, durchaus aber auch aus Gründen des Qualitätsanspruches, ist dieses Restaurant erste Wahl, wenn es um italienische Feinkost geht. Ein großer, oft angeprangerter Nachteil dieser Lokalität ist allerdings, dass das Liefern der Ware mangels Fahrer/Fahrzeuge/Anspruch nicht möglich ist. Also fahre ich heute in die große Stadt, um eine Bestellung bei erwähntem Italiener abzuholen.
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Wie aus vergangenen Posts hervorgeht, konzentriert sich das öffentliche Leben des Dorfes stark auf den Supermarkt, verbloggbare Alltagsgeschichten lassen sich hier am besten erleben. So auch heute. Ich stehe vor der Theke der hauseigenen Bäckerei, die von der einzigen anwesenden Angestellten möglichst zeitgleich mit der normalen Supermarktkasse besetzt ist. Entsprechend muss ich darauf warten, dass sie ihre Kunden an der Kasse bedient, bevor sie dann zu mir kommt und ihren Bäckereiposten bezieht. Glücklicherweise befinden wir uns hier auf dem Land, wir haben Zeit!
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Es gibt Menschen, deren Schicksal so unscheinbar wie tragisch ist. Heute saßen wir nach erfolgreicher Arbeit in der Filiale einer bekannten Schnellrestaurantkette, um in netter Gesellschaft den Tag ausklingen zu lassen. Wir waren bereits dabei, das eigentlich angestrebte Gut, also alles Essbare, aus den Fängen von eigentlich unverantwortlich großen Massen an Verpackungsmaterial zu befreien, als ein leichter Schauer über das Gesicht des Herrn Wogi zog, der sich schlagartig zu schallendem Gelächter entwickelte. Der Grund hierfür löste eine sehr ähnliche Reaktion bei Ch. und mir aus: C. hatte seinerseits ebenfalls etwas zu essen bestellt und dafür um einiges länger gebraucht als der Rest der Gruppe. Die Erklärung dafür ist so simpel wie amüsant wie erschreckend: Er hatte sich einen Cheeseburger ohne Brötchen bauen lassen. Bedauerlicherweise leidet C. an einer Weizenallergie, mit der er allerdings, wie sich heute beeindruckend zeigte, sehr offensiv umgeht.
Labels: Essen, große Stadt, Menschen
Verbringt man seine Zeit in Gruppen, Vereinen, auf der Arbeit oder in sonstigen sozialen Gemeinschaften, teilt man meist über die gemeinsame Zeit hinaus auch ganz praktische Dinge wie zum Beispiel Vereinshäuser und deren Inventar. Dabei muss man natürlich zum Selbstschutz sehr viel skeptischer mit eben jenen Dinge umgehen, die man mit 2-100 anderen Menschen teilt. So stand ich heute in einer Küche, entnahm dem Kühlschrank eine Tüte Kondensmilch, die schon offen war und bot sie meinen Mitmenschen zum Kaffee an. Vorher probierte ich natürlich aus, ob der Verdacht von Schimmel möglicherweise begründet war. Ergebnis: Kein verdächtiger Geruch, keine Bröckchen oder sonst irgendetwas Verdächtiges. Mein Gewissen war also beruhigt. Des Besseren wurde ich kurz darauf belehrt, wie das heutige Foto beweist. Immerhin spricht das für die anderen Vereinsmitglieder, die so fürsorglich waren, uns über den Zustand der Milch zu informieren. Für den ein oder anderen kam diese Information leider zu spät.
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