Umzug!
Der ewige K(r)ampf
Als gestern dieses wunderbare Bild entstand, waren alle Menschen um mich herum glücklich und erheitert. Den Tag über hatte man eine dörfliche Ruhe genießen dürfen, die eine noch höhere Qualität hatte als die gewöhnliche Ruhe in einem Dorf.
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Der Mai ist da. Welch netter Anlass, zusammen zu kommen und die Dorfgemeinschaft zu pflegen.
Beim regelmäßigen Joggen im "Muttert" (Foto) fällt mir oftmals zweierlei auf: Es scheint nur einen ebenerdigen Grund mit einer Länge von mehr als 500 Metern in M. zu geben und Hundebesitzern ist ob ihrer Fähigkeit ihr Getier zu erziehen zu misstrauen.
Der Leistungskurs Kunst lud ein und Wogi und ich ließen uns nicht lumpen, die Vernissage war Pflichtprogramm für Jahrgangspatrioten wie uns.
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Immer wieder sieht man ja diese erschreckenden Reportagen im Fernsehen, die die katastrophalen Zustände in Deutschlands Restaurantküchen belegen.
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Das Klischee der fundamentlosen Informationsweitergabe innerhalb von Dorfgemeinschaften soll auch hier Platz finden.
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Ein Tag, den Ereignissen nahezu überdrüssig, auch wenn er es eigentlich nicht vermuten ließ.
Was das heutige Bild zeigt ist einfach erschreckend. Ein Bild der Verwüstung, gar der Ausrottung bietet sich dem ahnungslosen Dorfbewohner und friedvollen Spaziergänger, besonders in direkter Nähe des "Panoramaweges".
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In ländlichen Gegenden kommt es nicht selten vor, dass man auf bis zu vier Generationen der selben Familie trifft. Und so kommt es, dass ich nach einem ausgiebigen Spaziergang meine Großeltern besuche, die, wie so oft, mit wunderbaren Anekdoten vergangener Dorftage auftrumpfen können.
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Während eines ausgiebigen Spazierganges durch den Dorfkern und das unberührte Wildschweinland kommt eine Vielzahl an Erkenntnissen in mir auf, die ich nicht erwartet hätte. Zu Beginn meiner Bloggerkarriere stand ich meinem Vorhaben, ein Blog über das Leben in einem Dorf zu starten und dieses langfristig fortzuführen, eher skeptisch gegenüber. Groß war die Befürchtung, aufgrund nicht vorhandener Vitalität keine Themen oder nennenswerte Ereignisse zu finden. Doch ich wurde eines Besseren belehrt: Ich muss nur rausgehen, das Dorf durchlaufen, den Menschen begegnen, ganz so wie heute. Zwei Paare mittleren Alters und eine Spaziergängerin mit Hund treffe ich im unberührten Teil der Landschaft um M. herum, alle fünf verbinden die roten Nasen, das Schnaufen aufgrund des anstrengenden Erklimmens unserer Berg- und Tallandschaft und ich reihe mich wahrscheinlich in vollendetem Perfektionismus in die Reihe ein. Jede der Personen die ich heute treffen soll wird mich fröhlich lächelnd begrüßen und so entsteht eine Dorfromantik, die den Rest der Welt gänzlich ausblendet und wirklich niemand würde in diesen Situationen an Dritte Welt, globale Erwärmung oder Putin denken. Das ist es, was ich an M. so schätze: Es gibt kaum einen besseren Ort, an den man sich zurückziehen und alles andere ausblenden kann. Das Foto zeigt die Vollendung dieser Gedanken: M. ergießt sich malerisch ins Tal, es scheint, als habe es die Landschaft niemals ohne dieses kleine Dorf gegeben.
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