Umzug!
Der ewige K(r)ampf
Was das heutige Bild zeigt ist einfach erschreckend. Ein Bild der Verwüstung, gar der Ausrottung bietet sich dem ahnungslosen Dorfbewohner und friedvollen Spaziergänger, besonders in direkter Nähe des "Panoramaweges".
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Ein Kaufhaus in der großen Stadt bietet einen wesentlichen Vorteil gegenüber den anderen Einkaufsmöglichkeiten: Es ähnelt einem Ableger einer Einkaufspassage.
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Es gibt kaum eindeutigere Statements und Aussagen der menschlichen Spezies über sich selbst, als die durch fahrerisches Verhalten an den Tag gelegten.
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Obwohl für gewöhnlich vom großen Weltgeschehen eher unbeeindruckt und eher spät, wenn überhaupt, beeinflusst, fuhr heute ein eindeutiges Dorfstatement vor mir her.
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Ganz ohne Pessimismus erlebte ich heute den Alltag und ich muss sagen, kaum eine erwähnenswerte Besonderheit streifte mein klägliches Dasein im Allerweltsgrau. Entsprechend glücklich war ich, den Unglückstag bis zum Abend soweit glücklich hinter mich gebracht zu haben, als ich den fatalen Fehler beging, meine Backkünste auszuprobieren. Das Resultat ist kaum einer Erwähnung wert, der Weg dorthin einem Freitag dem 13. durchaus würdig und ich, ob meiner Backkünste, gedemütigt und frustriert.
Heute morgen weckte die "Frankfurter Rundschau" mein Interesse mit einer Doppelseite, die äußerst fragwürdige Schlagzeilen (Foto) enthielt. So fragt man sich doch, was unser Altkanzler wohl unter "verschwenderischen Düften" versteht. Es verwundert daraufhin etwas, dass der aktuelle Regierungschef Berlins sogleich wohlwollend und meiner Meinung nach etwas übereifrig den neuen Duft des Parteigenossen als "edel" deklariert. Gäbe es eine Probe des Duftes, könnte ich wohl besser beurteilen, wie edel (und verschwenderisch) er tatsächlich ist, aber er scheint noch nicht ganz ausgereift und damit auf dem Markt noch nicht erhältlich zu sein. Für eine Überraschung sorgte außerdem der aktuelle Kanzlerkandidat der SPD, dem die Redaktion nur eine gewisse Diplomatie bezüglich des neuen Produktes unterstellt, steht er dem Altkanzler doch ansonsten sehr nahe. Es darf also gemutmaßt werden, dass er kein Fan des neuen Schröderduftes wird. Auch der neue, in den letzten Tagen ausführlich gefeierte Präsident der Vereinigten Staaten meldet sich mit einem leicht kritischen Unterton zu Wort. Nun ja, Geschmäcker sind und bleiben wohl verschieden.
Auch beim Wein, der heute großes Thema auf einer Doppelseite in der "Frankfurter Rundschau" war.
So ein Unsinn.
PS: Morgen gibts wieder Geschichten aus dem Dorf, versprochen!

