Umzug!

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Der ewige K(r)ampf

Es ist traurig. Selbst mit dieser einfachen Seite ist der Internetexplorer, obwohl Produkt einer Firma, die es eigentlich besser wissen sollte, überfordert. Schade für alle, die ihn immernoch benutzen.

Meine Empfehlungen:



  
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Lebensraum Dornbusch

Was das heutige Bild zeigt ist einfach erschreckend. Ein Bild der Verwüstung, gar der Ausrottung bietet sich dem ahnungslosen Dorfbewohner und friedvollen Spaziergänger, besonders in direkter Nähe des "Panoramaweges".


Gestrüpp und Dorn gehören zu den wohl häufigsten und bezeichnensten Merkmalen von Natur und viel zu oft auch menschlicher Überzeugung und Ansicht in M., und dass wir die Grünen endlich im Gemeindeparlament begrüßen können sollten beweisen die jüngsten Ereignisse im dörflichen Neubaugebiet.

Ein Traktor mit Häcksler, eine Art Buschschnecke, zermalmt die letzten wilden Dornbüsche an den vielbewachsenen Hängen der neubebauten Wohngebiete des Dorfes und gräbt sie unter die Erde wie Oma Sahne in ihrem Nachtisch unterrührt.

Besonders schmerzt mich diese arglose Naturzerstörung weil ich mich emotional sehr an diese Gebiete gebunden sehe.

Achtung, Floskel: Es kommt mir vor wie gestern, als ich mit unerschrockenen Mannen durch diese Büsche kroch, bewaffnet mit Heckenschere, Brettern und Nägeln. In komplizierten Hierachien geordnete verfeindete Banden bauten regelrechte Gänge und Hüttchen in eben jene Büsche, die jetzt so gedankenlos dem Erdboden gleich gemacht werden.

Den Gegner einzuschüchtern und fremde Hüttchen zu "fetzen" war ein Hauptspaß in früheren Tagen, immer die Angst vor dem Schwarzwild, dem wir mehr als einmal begegneten, im Rücken, während das derzeitige Schauspiel lediglich einmal mehr gelangweilte Bewohner zu Touristen im eigenen Dorf macht. Fünf Eingeborene aller Altersklassen stehen mittlerweile 24/7 oben am Hang und überwachen peinlich genau den korrekten Ablauf der Arbeiten.

Ich glaube nicht, dass jemand von ihnen ähnliche Gedanken verfolgt wie ich, außer dem Volkswirt, der früher mein Chef war und heute direkt am Hang über seinem früheren Reich wohnt.

Kampf der Presseerzeugnisse

Ein Kaufhaus in der großen Stadt bietet einen wesentlichen Vorteil gegenüber den anderen Einkaufsmöglichkeiten: Es ähnelt einem Ableger einer Einkaufspassage.


Trotzdem wirkt es immer etwas unkoordiniert und die Angestellten haben die Freundlichkeit auch nicht gerade mit Löffeln gefressen. Was mich gestern allerdings dann doch extrem tangierte war, dass im obersten Fach des Zeitungsständers, also genau auf Augenhöhe eines fast jeden Kunden, der zwangsläufig an diesem Zeitungsständer vorbeikommt, die "Nationalzeitung" zum Verkauf angeboten wird.

Zunächst ging ich nur davon aus, dass das Sortiment des Hauseigenen Kiosks einfach eine breitere Masse ansprechen sollte, was meiner Meinung nach trotzdem nicht die Verbreitung von extremistischem Gedankengut rechtfertigt. Immerhin wäre es eine Erklärung gewesen. Nachdem mich die Verkäuferin allerdings darauf hingewiesen hatte, dass sie die "Tageszeitung" "aus Prinzip" nicht vertrieben, entschloss ich mich spontan, dem Einkaufsparadies der großen Stadt in Zukunft ein wenig ferner zu bleiben als bisher.

Spezies Mensch


Es gibt kaum eindeutigere Statements und Aussagen der menschlichen Spezies über sich selbst, als die durch fahrerisches Verhalten an den Tag gelegten.


Einserseits der immer wieder kritisierte und damit auch klischeebehaftete, mercedesfahrende Renter mit Huz, der wohl unser aller Leben schon mal bereichert hat, andererseits die Fans der Kunst des Autoumgestaltens, die uns in einer dichten Rauchwolke und ohrenbetäubenden Motor- und Soundanlagensounds zurücklassen.

Wo auch immer man sich zwischen diesen beiden Extremen einordnet, eines haben alle diese Gruppen gemeinsam und so zeichnen wir über einfachste Verhaltensweisen im Verkehrsfluss einen Querschnitt der Gesellschaft: Über die anderen lässt es sich herrlichst ereifern.

Das Bild ist übertragbar auf Politik, Wirtschaft, Liebe, Freizeit, was auch immer. 

So kann es sein, dass der Anzugträger von heute morgen, der mir in seinem langen BMW die Vorfahrt nahm, einen gewissen Ausgleich zum eher lauen Liebesleben mittels Prollogehabe auf unseren Straßen sucht.

Der bärtige Mann am Steuer des vielfach verbeulten Escorts hingegen geht das Fahren an sich sehr gemütlich an, durch den Aufkleber "Ich bremse auch für Tiere" versucht er jedoch offensichtlich, über die schlechte Umweltverträglichkeit seines KFZs hinwegzutäuschen.

Es ließen sich noch diverse Beispiele anführen, was bleibt ist jedoch der Eindruck, dass das Autofahren an sich die Kunst der Selbstverwirklichung im Alltag mittels Hobby oder Beruf zu ersetzen scheint. Und das macht mir etwas Angst, muss ich gestehen.

Finanzkrise


Obwohl für gewöhnlich vom großen Weltgeschehen eher unbeeindruckt und eher spät, wenn überhaupt, beeinflusst, fuhr heute ein eindeutiges Dorfstatement vor mir her.


Auch hier sehnt man sich offensichtlich nach vergangener Opelanerzeit.

Ohne Worte (5): Richtungweisend

Entdeckt in D.

Freitag der 13.

Ganz ohne Pessimismus erlebte ich heute den Alltag und ich muss sagen, kaum eine erwähnenswerte Besonderheit streifte mein klägliches Dasein im Allerweltsgrau. Entsprechend glücklich war ich, den Unglückstag bis zum Abend soweit glücklich hinter mich gebracht zu haben, als ich den fatalen Fehler beging, meine Backkünste auszuprobieren. Das Resultat ist kaum einer Erwähnung wert, der Weg dorthin einem Freitag dem 13. durchaus würdig und ich, ob meiner Backkünste, gedemütigt und frustriert.


Dem Fass schlug der witzige Witz des Radiomoderators Johannes Scherer bezüglich der Hessenwahl bezüglich des Landtags, bezüglich des Bundesvisionsongcontests und bezüglich seiner eigenen Person den Boden endgültig aus. Er konstruierte ein Nachnamenskonstrukt aus seinem Nachnamen und dem Nachnamen des SPD-Spitzenkandidaten mit dem Ergebnis "Scherer Gümbel". Ich habe nicht mal müde gelächelt.

Wer findet die meisten Wort- und Sinndopplungen in diesem Beitrag?

Der Schröderduft

Heute morgen weckte die "Frankfurter Rundschau" mein Interesse mit einer Doppelseite, die äußerst fragwürdige Schlagzeilen (Foto) enthielt. So fragt man sich doch, was unser Altkanzler wohl unter "verschwenderischen Düften" versteht. Es verwundert daraufhin etwas, dass der aktuelle Regierungschef Berlins sogleich wohlwollend und meiner Meinung nach etwas übereifrig den neuen Duft des Parteigenossen als "edel" deklariert. Gäbe es eine Probe des Duftes, könnte ich wohl besser beurteilen, wie edel (und verschwenderisch) er tatsächlich ist, aber er scheint noch nicht ganz ausgereift und damit auf dem Markt noch nicht erhältlich zu sein. Für eine Überraschung sorgte außerdem der aktuelle Kanzlerkandidat der SPD, dem die Redaktion nur eine gewisse Diplomatie bezüglich des neuen Produktes unterstellt, steht er dem Altkanzler doch ansonsten sehr nahe. Es darf also gemutmaßt werden, dass er kein Fan des neuen Schröderduftes wird. Auch der neue, in den letzten Tagen ausführlich gefeierte Präsident der Vereinigten Staaten meldet sich mit einem leicht kritischen Unterton zu Wort. Nun ja, Geschmäcker sind und bleiben wohl verschieden.

Auch beim Wein, der heute großes Thema auf einer Doppelseite in der "Frankfurter Rundschau" war.

So ein Unsinn.

PS: Morgen gibts wieder Geschichten aus dem Dorf, versprochen!

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