Umzug!

Das neue Blog ist unter http://www.yanndiehl.de/ zu erreichen.

Der ewige K(r)ampf

Es ist traurig. Selbst mit dieser einfachen Seite ist der Internetexplorer, obwohl Produkt einer Firma, die es eigentlich besser wissen sollte, überfordert. Schade für alle, die ihn immernoch benutzen.

Meine Empfehlungen:



  
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Kampf der Presseerzeugnisse

Ein Kaufhaus in der großen Stadt bietet einen wesentlichen Vorteil gegenüber den anderen Einkaufsmöglichkeiten: Es ähnelt einem Ableger einer Einkaufspassage.


Trotzdem wirkt es immer etwas unkoordiniert und die Angestellten haben die Freundlichkeit auch nicht gerade mit Löffeln gefressen. Was mich gestern allerdings dann doch extrem tangierte war, dass im obersten Fach des Zeitungsständers, also genau auf Augenhöhe eines fast jeden Kunden, der zwangsläufig an diesem Zeitungsständer vorbeikommt, die "Nationalzeitung" zum Verkauf angeboten wird.

Zunächst ging ich nur davon aus, dass das Sortiment des Hauseigenen Kiosks einfach eine breitere Masse ansprechen sollte, was meiner Meinung nach trotzdem nicht die Verbreitung von extremistischem Gedankengut rechtfertigt. Immerhin wäre es eine Erklärung gewesen. Nachdem mich die Verkäuferin allerdings darauf hingewiesen hatte, dass sie die "Tageszeitung" "aus Prinzip" nicht vertrieben, entschloss ich mich spontan, dem Einkaufsparadies der großen Stadt in Zukunft ein wenig ferner zu bleiben als bisher.

Metzgerblog (1)

Seit geraumer Zeit gibt es einen Zusatz zur Zeitung den ich nicht mehr missen möchte. Eine Metzgerei aus einem Nachbarort hat eine Marktlücke für sich entdeckt, die sie gut zu füllen weiß.


So gibt es in D., wahrscheinlich aus finanziellen Gründen, kein Dorfblättchen, wie es für ein Dorf, das etwas auf sich hält, hier im Allgemeinen üblich ist. Die Bewohner haben für Kleinanzeigen, Terminabsprachen und -veröffentlichungen einfach nicht die nötige Basis.

Die Metzgerei dagegen druckt wöchentlich und dreifarbig auf einer Din-A4-Seite ihr aktuellstes Angebot ab. Schon bald merkte man, dass man so nahezu jeden Haushalt, selbst über die eigenen Dorfgrenzen hinaus, erreicht. Bis nach M. dringt das aktuelle Angebot und eifrig lese ich zwischen den Angeboten die Gedichte, Danksagungen für die Glückwünsche zur Konfirmation oder zum 80. Geburtstag und allerlei Anzeigen bezüglich des Verkaufs von Wassertanks und/oder gemeinsame Abfahrtszeiten zu Veranstaltungen in der näheren Umgebung.

Wenn man so will, ist ein Printblog entstanden, das nun auch ins Internet gelangt.

Den Anfang macht das heutige, druckfrische Blatt. Derzeit baut die Metzgerei auf Lyrik, genauer gesagt auf Elfchen, die an literarischer Qualität kaum zu überbieten sind.

Zeitungsfunde



Eigentlich in froher Erwartung auf nette, peinliche, geistreiche, weniger geistreiche oder einfach amüsante Valentinsgrüße schlage ich heute die Kleinanzeigenseite in der Zeitung auf und finde - nichts. Zumindest nichts bezüglich des Valentinstages. Einerseits enttäuscht, bin ich sogleich erleichtert und erfreut, dass dieser eher überflüssige und hochstilisierte Tag scheinbar keinen zu hohen Stellenwert im Bewusstsein der Allgemeinheit einnimmt.


Vielleicht lieben die Menschen aber auch nicht mehr.

Fundstücke aus der Zeitung gab es natürlich trotzdem diverse. 

Der Schröderduft

Heute morgen weckte die "Frankfurter Rundschau" mein Interesse mit einer Doppelseite, die äußerst fragwürdige Schlagzeilen (Foto) enthielt. So fragt man sich doch, was unser Altkanzler wohl unter "verschwenderischen Düften" versteht. Es verwundert daraufhin etwas, dass der aktuelle Regierungschef Berlins sogleich wohlwollend und meiner Meinung nach etwas übereifrig den neuen Duft des Parteigenossen als "edel" deklariert. Gäbe es eine Probe des Duftes, könnte ich wohl besser beurteilen, wie edel (und verschwenderisch) er tatsächlich ist, aber er scheint noch nicht ganz ausgereift und damit auf dem Markt noch nicht erhältlich zu sein. Für eine Überraschung sorgte außerdem der aktuelle Kanzlerkandidat der SPD, dem die Redaktion nur eine gewisse Diplomatie bezüglich des neuen Produktes unterstellt, steht er dem Altkanzler doch ansonsten sehr nahe. Es darf also gemutmaßt werden, dass er kein Fan des neuen Schröderduftes wird. Auch der neue, in den letzten Tagen ausführlich gefeierte Präsident der Vereinigten Staaten meldet sich mit einem leicht kritischen Unterton zu Wort. Nun ja, Geschmäcker sind und bleiben wohl verschieden.

Auch beim Wein, der heute großes Thema auf einer Doppelseite in der "Frankfurter Rundschau" war.

So ein Unsinn.

PS: Morgen gibts wieder Geschichten aus dem Dorf, versprochen!

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