Umzug!

Das neue Blog ist unter http://www.yanndiehl.de/ zu erreichen.

Der ewige K(r)ampf

Es ist traurig. Selbst mit dieser einfachen Seite ist der Internetexplorer, obwohl Produkt einer Firma, die es eigentlich besser wissen sollte, überfordert. Schade für alle, die ihn immernoch benutzen.

Meine Empfehlungen:



  
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Entdeckt in der großen Stadt.

Entdeckt auf der Getränkekarte, Little Rock

Nachteulen

2:05 Uhr, Westerwaldstraße, Tankstelle.


Der Nachtschalter ist geöffnet, ein stämmiger, bärtiger junger Mann bedient zwei Punks. Diese riechen zwar wie sie aussehen, bestellen aber nicht wonach sie aussehen. Qualitätsbiergemische von Carlsberg, Cola und vor allem sehr viele Backwaren.

Die Prozedur zieht sich gummiartig entsprechend der vielen Bestellungen der beiden hin und so kommt es, dass ich ungeduldig von einem Fuß auf den anderen trete und vorwurfsvolle Blicke in Richtung Nachtschalter werfe.

Die Ungeduld wird dann noch mit den Böhsen Onkelz gespeist, die plötzlich aus der Hosentasche des eher schweigsamen Käppipunks erklingen.

Umso erleichterter bin ich dann, als der Prozess des Einkaufens und bezahlens durch die kleine Metallschublade endlich abgeschlossen ist und mache schon erste Anstalten, mich vor das Panzerlglas zu drängeln.

Just in diesem Moment erhebt der zweite der Beiden sein Haupt und ergänzt die Sammelbestellung um ein Schokocroissant, das leider ausverkauft ist. Also entscheidet er sich für zehn Kürbiskernbrötchen.

Resigniert setze ich mich ins Auto und fahre zur nächsten Tankstelle, wo ich sofort einkaufen kann.

Manche Menschen passen einfach in keine (Metall)schublade.

PS: Das Foto hat nichts mit der Geschichte zu tun. Aber mit dem Dorf.
PPS: Blogroll erweitert, Claudia ziert als Neuling die Bloggerlandschaft.

In der Höhle der Löwen

Es gibt Momente im Leben, die definitiv nicht mit dem bis dahin als möglich erachteten übereinstimmen. So komme ich also in die bizarre Situation, einen Anruf von Wogi zu erhalten, der mich dazu einläd, mit nach Marburg zu fahren.


Die Party hieß "Adam's Sins" und es war genau das drin was drauf stand. Übrigens ist es verblüffend, wie sich jeder Satz in schlüpfriger Art und Weise in Zweideutigkeit verliert, wenn man mit Homosexuellen unterwegs ist (das aber nur als Randbemerkung).

Nun fühlen weder Wogi noch ich uns dem eigenen Geschlecht sexuell hingezogen, was die Sache nochmal etwas seltsamer erscheinen lässt, jedoch löst sich das ein oder andere Missverständnis im Folgenden ganz sicher auf.

Wogi wollte eigentlich nur in Erfahrung bringen, ob C. einen interessanten Vorschlag zur Abendgestaltung habe. C. hatte sich mit einem Lehrer meiner Schule, der ebenfalls homosexuell ist, verabredet um zu dieser Party nach Marburg zu fahren. Ab hier war die Situation so wunderbar seltsam, dass Wogi und ich uns auf Nachfrage der beiden einfach nicht gegen diese Veranstaltung entscheiden konnten.

Während D., der Lehrer, ununterbrochen mit seinem neuen Auto redete, das ihm jeden Wunsch von den Lippen abliest, bekamen Wogi und ich dann doch immer wieder Bedenken, ob die Entscheidung, mitzufahren, so klug war. Aber es gab kein Zurück mehr und so betraten wir das Etablissement mit gemischten Gefühlen. Außerdem können wir jetzt fundiert lästern, wenn es um die Ausschlachtung von Klischees geht!

Die Location an sich hieß bezeichnenderweise Nachtsalon und wir für allerlei Arten von Parties genutzt. Glücklicherweise hatte ich das Eintrittsgeld passend dabei, was mir einen Lolli bescherte.

An sich fühlten wir uns zunächst unwohl, wir kommen eben vom Dorf und haben erstmal keine Ambitionen, Klischees über Bord zu werfen. Nach zwei Bier und dem ein oder anderen Schnaps lockerte sich die Stimmung jedoch allmählich und wir kamen tatsächlich hier und dort in Kontakt mit durchaus netten Menschen.

Körperkontakt hatte ich übrigens nur mit zwei Fremden: Zunächst direkt als ich mein erstes Getränk bestellte. Plötzlich hatte ich eine Hand an meinem Hintern, die da garantiert nicht hingehörte, aber der Typ wollte nur mal eben im Vorbeigehen  was zum anfassen haben, also habe ich ihn auch nicht mehr gesehen.

Der zweite Körperkontakt des Abends war ein Handkuss zum Abschied von Achim, den D. bereits kannte und uns vorgestellt hatte. Das war übrigens auch der junge Mann, der C. an diversen Körperstellen, nun ja... "kitzelte".

Was bleibt? Auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer Abend, nette, tatsächlich überraschend tiefgründige Gespräche und das seltsame Gefühl, einen schwulenanziehenden Hintern zu haben.

PS: Ausgerechnet gestern hatte ich natürlich nur das Handy als Kameraersatz dabei.

Dorffest


Der Mai ist da. Welch netter Anlass, zusammen zu kommen und die Dorfgemeinschaft zu pflegen.


Für mich war der Reiz, den der Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses an diesem Tag ausstrahlte jedoch eher die Currywurst mit Pommes, die mein mittägliches Hungergefühl befriedigen sollte.

Zunächst treffe ich auf Absperrungen (Foto), die für Autos gedacht sind, um die betrunkenen Betrunkenen in gewissen Bereichen des Dorfes vor Autos zu schützen. Oder umgekehrt. Jedenfalls laufe ich zunächst am Eiswagen, der eigens von außerhalb organisiert wurde vorbei und bekomme sofort Mitleid mit dem mir bekannten echten Italiener, der sich nicht nur nicht über nicht vorhandene Kundschaft aufregen darf, sondern auch noch gefühlte 87 verschiedene Texte auf die Melodie des Zillertaler Hochzeitsmarsches über sich ergehen lassen muss. Die Boxen des "DJs" sind glücklicherweise wenige Meter vom Eiswagen entfernt direkt in dessen Richtung aufgestellt.

Ich verfüge wahrlich nicht über mediteranes Temperament wie es beim italienischen Eisverkäufer zu finden ist, nach einer halben Stunde des Stehens und Essens an einem zum Tisch umfunktionierten Baumstamm jedoch entscheide ich mich, unauffällig die Flucht zu ergreifen.

Ich verabschiede mich bei einzelnen Gruppen, die volltrunken nochmal stolz ihren Maibaum präsentieren und verschwinde wieder hinter der Absperrung.

Currywurst und Pommes waren übrigens sehr gut.

Metzgerblog (7)


Offensichtlich gab es in letzter Zeit in der Metzgerei Wagner Beschwerden, weshalb sich die Familie offensichtlich zu einer Rechtfertigung gezwungen fühlt. Glücklicherweise gibt es ja das wöchentliche Printblog, das macht die ganze Sache etwas einfacher.


Darüber hinaus ist für Essen und Trinken gesorgt.

Und jeder bekommt ein Tütchen mit Schnuck zum Abschied.

Pissoirdeko

Männer wollen Spaß. Männer bauen Toiletten. Ein Industriesegment, das weiterhin von Männern beherrscht wird, denke ich. Dementsprechend macht man sich auch Gedanken darüber, wie man Männern den Toilettengang netter gestalten kann, für Frauen baut man seit Jahrzehnten die selbe Art von Toilette (denke ich zumindest, ich konnte noch nicht allzu viele Erfahrungen sammeln).


Entsprechend gibt es für Männer in ausgewählten Pissoirs die Möglichkeit, den Ball ins Tor zu pissen, bestenfalls mit dem eben noch beim Fußball konsumierten Bier. Sollen die Bayern doch mal sehn, wie sie an unsere Pissleistung herankommen, wir erreichen mit entsprechender Trefferquote garantiert internationales Niveau!

In allen drei Pissoirs im "Little Rock" in der großen Stadt sind die Bälle jedoch einem hochdruckreinigerartigem Urinstrahl zum Opfer gefallen, sodass sie ein für alle mal ins Pissoirnirvana versenkt wurden.

Als Deko machen die kleinen Tore aber durchaus noch was her.

Déja-vu

Es ist erschreckend, wie sehr man von gewissen Ereignissen beziehungsweise Erinnerungen verfolgt wird. Vor nicht allzu langer Zeit berichtete ich über die Ästhetik mancher Kneipenbesucher und schon gestern sah ich mich an jenen Abend denkend im Little Rock in der großen Stadt sitzen.


Da das kleine Lokal sehr voll war blieb für mich nur noch ein Platz direkt an der Theke, was mir eine eher ungewollte Nähe zu einem recht freundlichen Kameraden in hawaiihemdüberdecktem Feinripp einhandelte.

Irgendwann stieß er dann versehentlich gegen meinen Arm, als er etwas umständlich auf seinem Hocker nach einer bequemeren Sitzposition suchte. Ohne ihn aufgefordert zu haben, erörterte er seine Not: Die Unterhose rutscht ihm leider in regelmäßigen (zeitlichen) Abständen so hoch, dass es für ihn einen unerträglichen Druck bedeutet, in der selben Sitzposition auszuharren. Ich nickte, lächelte und verschwand auf die Toilette.

Mitleid empfand ich jedoch keines.

PS: Wie damals verzichte ich auch heute (aus den selben Gründen) auf ein Foto.

Das Flenst!

Habe den gesamten Abend in einem Raucherraum verbracht, der eigentlich ein Nebenraum sein sollte, aber... naja, lassen wir das, wir wollen ja niemanden verpetzen.


Gleich zu Beginn setzt sich neben Wogi und mir schräg gegenüber ein stämmiger Arbeiter auf den überfordert wirkenden kleinen Stuhl und beginnt damit, insgesamt an die neun Flens zu vertilgen. Der Mann ist vom Leben gezeichnet, es ist nicht mehr nötig, Wert auf das äußere Erscheinungsbild zu legen.

Eine zerzauste, von Geheimratsecken durchzogene Frisur, dunkel, und ein Dreitagebart der ursprünglich mal Schnauzer mit Verlängerung bis zum Kinn und Kotletten bis unter die Kieferknochen gewesen zu sein scheint, ziert das faltige Gesicht mit den trüben Augen.

Unter dem karierten Baumwollhemd, in schlichtem Blau und Schwarz gehalten, trägt er ein Jeanshemd, worunter ein weißes Feinrippunterhemd erscheint, sein Kleidungsstil wird von einer olivgrünen Thermohose komplettiert.

Nur selten meldet er sich zu Wort, eine Zigarette nach der anderen verschwindet im Schlund seiner Luftröhre. Kaum hat er eine Flasche gelehrt, stellt die Bedinung bereits die nächste ab. Am Ende des Abends ist sein Zustand so desaströs, dass er nicht mal mehr merkt, dass die Bedienung den Aschenbecher samt eingeklemmter Zigarette austauscht. Sein Blick ist ohnehin nur noch auf seine... Oberschenkel gerichtet, wo sich vom langen Sitzen die Hose einen immer engeren Halt an diversen Weichteilen, die sich sogleich abzeichnen, sucht.

Später fällt er mir noch fast vors Auto, als er schwankend, nahezu künstlerisch tänzelnd, den Heimweg antritt.

Auf der Toilette verschwindet ein junger Mann in die Nebenkabine, der mich offensichtlich nicht bemerkt hat. Seine letzten Worte waren "pörumüölüpaaa scheiß Äbbloar!", womit sich hier ein typisch hessisches Getränk endlich verbloggen lässt.

PS: Auf ein Bild verzichte ich heute aufgrund eines leeren Kameraakkus und der Tatsache, dass meine Beschreibungen meiner Meinung nach (und das nicht ohne Stolz) nahezu Fontaneschem Realismus gleich kommen. Aber nur fast.

Ohne Worte (4)



Entdeckt in einem Partykeller in H.

Hessische Arbeitgeber (1)

Ein sehr eigenes Völkchen wie das unsere zeichnet sich nicht nur durch für Außenstehende seltsam anmutende Traditionen, Gewohnheiten oder Verhaltensweisen aus, sondern auch durch einen ganz speziellen Stolz. Es ist schön, einer Gemeinschaft anzugehören. Man teilt vieles, man kann stolz auf eigene Leistungen sein und man entwickelt mit der Zeit Eigenheiten.


So gibt es für viele Regionen große und kleine, weit verbreitete und eher unbeachtete, letzten Endes aber die Region auszeichnende Biersorten. So auch in der großen Stadt. Wir haben unsere eigene Brauerei! Mit Gläsern, Bierdeckeln und eben allem, was so dazugehört.

Was ein ordentlicher, aufrichtiger Eingeborener ist, hält im Regelfall seiner Brauerei auch die Treue. Unter dem Pseudonym "Bärenbräu" in der Region bestens bekannt, trinken wir gerne unser herbes Kleinstadtbier.

Viel wichtiger allerdings ist die Tatsache, dass viele Arbeitskräfte der Region in den Hallen der Brauerei nicht nur ihr täglich Bier, sondern auch das entsprechende Brot verdienen. Leider wird es in Zeiten der Globalisierung immer schwerer für solche Firmen, ihr Überleben langfristig zu sichern. Es steht schlecht um den Konzern, daher hier mein offizieller Appell:

Trinkt mehr Bärenbräu!

Ausgehtipps (3)

Obwohl ich mich dunkel an helle Sommertage meiner Kindheit erinnere, die mir ein Eis am Stiel aus der hauseigenen Kühlbox bescherten, kann ich mittlerweile keinen Bezug mehr zwischen Kneipennamen und angebotener Dienstleistung herstellen.


Mit einem Café im eigentlichen Sinne des Wortes hat das "Bach Café" jedenfalls nicht mehr allzuviel zu tun. In meiner Kindheit vom privaten Eigenheim zu einer waschechten Dorfkneipe weiterentwickelt, ziert das "Bach Café" in mittlerweile strahlendem Gelb die Bachstraße, keine drei Gehminuten vom Dorfkern, also der Kirche, entfernt.

Das typische Klientel überschneidet sich, zumindest teilweise, mit dem der Sportheimkneipe. Der Altersdurchschnitt liegt auch hier wohl über 40 und kürzliche betrat ein mir unbekannter Mann um die 50 den Raum und rief noch mit dem Schließen der Tür: "'n Schoppe un 'n Kurze!", was so viel bedeutet wie "ein frisch gezapftes, wohltemperiertes Pils und einen Weinbrand, bitte!"

Also auch diese Einrichtung spricht nur einen sehr engen Kreis an potentiellen Kunden an, der diesen Vertrauensbeweis allerdings auch zu würdigen weiß. Das dörfliche Nachtleben bleibt damit aber für einen großen Teil der Bevölkerung mangels Alternativen im Dorf eher einseitig.

Trotzdem würde ich gerne mal wieder am Holztor stehen und ein Eis bestellen, wenn ich es mir recht überlege.

Supermarktgeschichten (2)

Heute Nachmittag fahre ich ins Dorf, um ein paar Besorgungen zu machen. Am Straßenrand, gegenüber des Supermarktes, fällt mir eine Gruppe von Männern auf, die begeistert über die Straße auf das Dach des Nachbarhauses des Supermarktes schauen. Ich parke, steige aus und versuche so unauffällig wie möglich einen Blick auf besagtes Dach zu erhaschen. Ich linse, schaue, starre, recke meinen Hals, verändere meinen Standort, nutze jedes Gelenk meines Körpers um herauszufinden, was dieses Dach so besonders macht. Gleichzeitig arbeiten meine Synapsen in nahezu übermenschlichem Engagement daran, einen Vergleich zum möglicherweise veränderten Dach der Vergangenheit herzustellen. Nichts davon hilft. Im Gegenteil. Ich muss mich mit einem netten Lächeln und einem Kopfnicken zum Gruße bei den fünf Männern auf der anderen Straßenseite sogar noch für mein behämmertes Verhalten rechtfertigen und beschließe, dass mich das alles gar nicht erst interessieren sollte.


Mir eröffnet sich die eigentliche Feststellung des Tages allerdings erst kurz darauf, als ich im Supermarkt hochprozentigen Alkohol zwecks Feierlichkeit am heutigen Abend zu erwerben in Begriff bin. Ich tauche extra kurz vor Ende der Öffnungszeit im Markt auf, um ein Aufeinandertreffen mit allzuvielen mir bekannten Dorfbewohnern zu umgehen. Wenn man ein Leben in einem Dorf bestreitet, hat man den Vorteil, in den meisten Fällen auf seine Mitmenschen zählen zu können. Man lebt, zumindest hier, in einer Gemeinschaft die sehr viel Schutz bietet. Allerdings verlässt man oftmals auch dann den Schutz der Anonymität, wenn man das gar nicht möchte. Und so stehe ich in solchen Situationen im Markt und werde ein gewisses beklemmendes Gefühl nicht los, wenn ich zielsicher die Spirituosenregale ansteuere. Die Blicke der Putzfrauen, Kunden und Kassiererinnen leisten den letzten erforderlichen Beitrag zur doch recht beklemmenden Situation.

Und so passiert es, dass ich heute den Markt verlasse und sich sogleich ein Gefühl der Erleichterung einstellt.

Supermarktgeschichten (1)

Einen konkurrenzlosen, einigermaßen gut sortierten Supermarkt gibt es bei uns im Dorf. Hier treffen Groß und Klein, Dick und Dünn, Alt und Jung, Männlein und Weiblein zusammen, was gerne zur ein oder anderen seltsamen Situation führen kann. Das schöne daran ist, dass man sein Gegenüber in fast jedem Fall kennt.
Außerdem gibt es in diesem Markt eine kleine aber feine Besonderheit, die ihn ein wenig von anderen Märkten unterscheidet: Es besteht ein striktes Verkaufsverbot von Alkohol und Tabakwaren an Minderjährige. Ist der Kunde unter 18 Jahren jung, kann er nicht mal ein 0,001 % Bier erwerben, selbst wenn er noch so bittet und bettelt. Nicht mal Biermixgetränke werden verkauft, sofern man nicht alt genug ist. Kürzlich traf ich auf zwei junge Bekannte, die immerhin geradeso 16 Jahre alt sind.

P/T: Achso, das wussten wir nicht... Pause aber woanders geht das auch!
Verkäuferin: Ja, das haben wir auch ganz neu eingeführt...
P/T: Ja, aber das ist doch nur Colabier!
Verkäuferin: Tut mir Leid, die Chefin ist auch nicht da. Ich kann da wirklich nichts machen!
P/T: schlendern etwas kleinlaut zur Getränkeabteilung zurück, um ihren Sixpack wieder abzustellen. Halten plötzlich inne und wenden sich an mich:
Du bist doch über 18! Kannst du uns das nicht kaufen?

Meine Überlegenheit auskostend und mich nebenbei vor Scherereien mit den Eltern schützend, habe ich sogar das großzügige Angebot einer investitionslosen Beteiligung an der in weite Entfernung gerückte Erungenschaft abgelehnt.

Als ich den Markt bereits wieder am verlassen war, schlenderten die beiden immernoch in offensichtlicher Erwartungshaltung in auffälliger Nähe zu den Getränken herum. Offensichtlich warteten sie noch immer auf einen Investor.

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