Umzug!

Das neue Blog ist unter http://www.yanndiehl.de/ zu erreichen.

Der ewige K(r)ampf

Es ist traurig. Selbst mit dieser einfachen Seite ist der Internetexplorer, obwohl Produkt einer Firma, die es eigentlich besser wissen sollte, überfordert. Schade für alle, die ihn immernoch benutzen.

Meine Empfehlungen:



  
Posts mit dem Label Sex werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sex werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

In der Höhle der Löwen

Es gibt Momente im Leben, die definitiv nicht mit dem bis dahin als möglich erachteten übereinstimmen. So komme ich also in die bizarre Situation, einen Anruf von Wogi zu erhalten, der mich dazu einläd, mit nach Marburg zu fahren.


Die Party hieß "Adam's Sins" und es war genau das drin was drauf stand. Übrigens ist es verblüffend, wie sich jeder Satz in schlüpfriger Art und Weise in Zweideutigkeit verliert, wenn man mit Homosexuellen unterwegs ist (das aber nur als Randbemerkung).

Nun fühlen weder Wogi noch ich uns dem eigenen Geschlecht sexuell hingezogen, was die Sache nochmal etwas seltsamer erscheinen lässt, jedoch löst sich das ein oder andere Missverständnis im Folgenden ganz sicher auf.

Wogi wollte eigentlich nur in Erfahrung bringen, ob C. einen interessanten Vorschlag zur Abendgestaltung habe. C. hatte sich mit einem Lehrer meiner Schule, der ebenfalls homosexuell ist, verabredet um zu dieser Party nach Marburg zu fahren. Ab hier war die Situation so wunderbar seltsam, dass Wogi und ich uns auf Nachfrage der beiden einfach nicht gegen diese Veranstaltung entscheiden konnten.

Während D., der Lehrer, ununterbrochen mit seinem neuen Auto redete, das ihm jeden Wunsch von den Lippen abliest, bekamen Wogi und ich dann doch immer wieder Bedenken, ob die Entscheidung, mitzufahren, so klug war. Aber es gab kein Zurück mehr und so betraten wir das Etablissement mit gemischten Gefühlen. Außerdem können wir jetzt fundiert lästern, wenn es um die Ausschlachtung von Klischees geht!

Die Location an sich hieß bezeichnenderweise Nachtsalon und wir für allerlei Arten von Parties genutzt. Glücklicherweise hatte ich das Eintrittsgeld passend dabei, was mir einen Lolli bescherte.

An sich fühlten wir uns zunächst unwohl, wir kommen eben vom Dorf und haben erstmal keine Ambitionen, Klischees über Bord zu werfen. Nach zwei Bier und dem ein oder anderen Schnaps lockerte sich die Stimmung jedoch allmählich und wir kamen tatsächlich hier und dort in Kontakt mit durchaus netten Menschen.

Körperkontakt hatte ich übrigens nur mit zwei Fremden: Zunächst direkt als ich mein erstes Getränk bestellte. Plötzlich hatte ich eine Hand an meinem Hintern, die da garantiert nicht hingehörte, aber der Typ wollte nur mal eben im Vorbeigehen  was zum anfassen haben, also habe ich ihn auch nicht mehr gesehen.

Der zweite Körperkontakt des Abends war ein Handkuss zum Abschied von Achim, den D. bereits kannte und uns vorgestellt hatte. Das war übrigens auch der junge Mann, der C. an diversen Körperstellen, nun ja... "kitzelte".

Was bleibt? Auf jeden Fall ein sehr unterhaltsamer Abend, nette, tatsächlich überraschend tiefgründige Gespräche und das seltsame Gefühl, einen schwulenanziehenden Hintern zu haben.

PS: Ausgerechnet gestern hatte ich natürlich nur das Handy als Kameraersatz dabei.

Ohne Worte (8): Keine Erotik!

Entdeckt in S.

Nackedei

In der großen Stadt gibt es einen sehr guten Italiener, mit dessen Besitzer viele Einwohner unseres Dorfes ein warmes Band der Freundschaft verbindet. Schon aus Gründen der Loyalität, durchaus aber auch aus Gründen des Qualitätsanspruches, ist dieses Restaurant erste Wahl, wenn es um italienische Feinkost geht. Ein großer, oft angeprangerter Nachteil dieser Lokalität ist allerdings, dass das Liefern der Ware mangels Fahrer/Fahrzeuge/Anspruch nicht möglich ist. Also fahre ich heute in die große Stadt, um eine Bestellung bei erwähntem Italiener abzuholen. 


Auf dem letzten Abschnitt meines Weges zum Restaurant, den ich zu Fuß absolviere, öffnet sich plötzlich das Fenster einer Wohnung über der Spardafiliale. Ein junger Mann, Mitte zwanzig, erscheint mit entblößtem Oberkörper und fragt mich in einem dafür ganz sachlichem und nicht betrunken wirkendem Ton nach der Uhrzeit, die ich ihm gerne, wenn auch leicht verwirrt (immerhin fand das Gespräch über drei Stockwerke und in sibirischer Kälte statt) mitteile. 

Ich bin schon in Begriff, meinen Weg fortzusetzen, als sich die Situation dramatisch zuspitzt. Neben dem Jüngling im Adamskostüm erscheint eine Frau im gleichen Alter. Sie trägt ebenfalls ein vorsintflutliches Kleid: Das der biblischen Eva. Beide stehen also mindestens oberkörpernackt am Fenster und starren zu mir herunter. Die Frau entschuldigt sich dann noch für das "unsittliche Verhalten" ihres Freundes und beide verschwinden wieder in der Wohnung.

Dass den beiden nicht kalt geworden ist, verwunderte mich dann doch.

Ohne Worte (1)

Entdeckt als Pop-Up nach dem Schließen von T-Online.de

Ältere Posts Startseite

Blogger Template by Blogcrowds