Umzug!

Das neue Blog ist unter http://www.yanndiehl.de/ zu erreichen.

Der ewige K(r)ampf

Es ist traurig. Selbst mit dieser einfachen Seite ist der Internetexplorer, obwohl Produkt einer Firma, die es eigentlich besser wissen sollte, überfordert. Schade für alle, die ihn immernoch benutzen.

Meine Empfehlungen:



  
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Entdeckt in der großen Stadt.

Metzgerblog (9)



Ich meine, mal ganz im Ernst: Ostfriesen durch den Kakao zu ziehen war spätestens ab der vierten Klasse selbst bei uns verpöhnt. Nicht zuletzt natürlich auch, weil man Kenntnisse über nahezu jede Macke von Ostfriesen gesammelt hatte.

Dass die Metzgerei Wagner nun in diese tiefe, alte Kiste greift um die aktuellen Wurstangebote etwas aufzupeppen ist, naja, sagen wir mal "eher grenzwertig".

Zumal es noch dazu ein schweinischer Witz ist! Tze...!

Entdeckt auf der Getränkekarte, Little Rock

In Zeiten wie diesen...

Es klingt fast wie der finanzkrisengeschädigte Werbeslogan einer Bank, die das Vertrauen ihrer Kunden zurückgewinnen möchte.


Trotzdem bin ich sehr froh, dass ich zumindest in gewissen Zeiten auf den Blumenladen in der großen Stadt zählen kann. Es gibt mir einfach ein gutes Gefühl, da ich weiß, dass ich, wenn ich die vorgegebenen Zeitfenster beachte, immer einen Ansprechpartner habe.

Sehr beruhigend.

Metzgerblog (8)


"tschuldigung und tschüs" fiel mir zunächst auf, das es in dieser rührenden Geschichte wundervoll verpackt war. Meiner Meinung nach ein sprachlicher Bruch, denn so würde es wohl niemand am Telefon sagen.


Die Auflistung von knallharten Fakten jedoch überzeugte mich diesmal fast noch mehr im Printblog der Metzgerei Wagner:

breite Leberwurst
100 g -,69 €
(Am 10. Mai ist Muttertag)

An breite Leberwurst als Geschenk habe ich bisher nie gedacht. Vielleicht ist das tatsächlich der Weg aus dem Dilemma, jedes Jahr aufs Neue mittels Präsent überzeugen zu wollen/müssen.

Metzgerblog (7)


Offensichtlich gab es in letzter Zeit in der Metzgerei Wagner Beschwerden, weshalb sich die Familie offensichtlich zu einer Rechtfertigung gezwungen fühlt. Glücklicherweise gibt es ja das wöchentliche Printblog, das macht die ganze Sache etwas einfacher.


Darüber hinaus ist für Essen und Trinken gesorgt.

Und jeder bekommt ein Tütchen mit Schnuck zum Abschied.

La Vernissage

Der Leistungskurs Kunst lud ein und Wogi und ich ließen uns nicht lumpen, die Vernissage war Pflichtprogramm für Jahrgangspatrioten wie uns. 


Wir treffen uns also auf dem Pertuis-Parkplatz, von den Einheimischen, oftmals der französischen Sprache nicht mächtigen Bewohnern liebevoll auch Pertusi-Parkplatz genannt, und machen uns auf den Weg in Richtung Innenstadt.

Es gab es Sekt und Schnittchen, aber auch alkoholfreies und Süßes. Wir waren jedenfalls durchaus begeistert von der Arbeit unserer Mitschüler und -innen, weniger jedoch von den langatmigen, dafür aber durchaus gut auswendig gelernten Reden von Lehrern, Schülern und sonstigen Anzugträgern. Wir gehörten übrigens auch zu letzteren, allerdings ohne Reden zu halten.

Mit dem gemeinen Fußvolk jedenfalls gaben wir uns so wenig wie möglich ab, ein bisschen möchte man dann doch den eigenen Stand demonstrieren. Das perfekte Bild das wir abgaben wurde nur kurz getrübt, selbstverständlich nicht von mir, sondern von Herrn Wogi, der ungeschickter Weise erwähnte, sich gut vorstellen zu können, die Fotogramme in seinem Zimmer aufzuhängen.

Damit war unser Image vom Eigenheimbesitzer natürlich sofort zerstört und der Blick der Dame, die uns heimlich zugehört hatte signalisierte genau das auf unheimlich ernüchternde Art und Weise.

Das heutige Bild hat damit natürlich gar nichts zu tun, wurde aufgenommen im Billards und hat einen gewissen künstlerischen Anspruch, wie ich meine.

Metzgerblog (6)


Endlich bekommt das Printblog der Metzgerei Wagner wieder ein wenig den Charakter eines Anzeigenblättchens, den es in letzter Zeit etwas verloren hatte. "Nachhilfe in verschiedenen Fächern" ist heute ein ganz verlockendes Angebot, wie ich finde.


Auch der Rückschluss von der verlorenen Kraft auf die Gartenarbeit und den diesbezüglichen Lösungsansatz über den Energielieferanten Fleisch finde ich ganz vorzüglich.

PS: Ich bitte um Nachsicht ob der unregelmäßigkeit meiner Posts, es gibt das ein oder andere Problem mit dem Dorfinternet.

Ohne Worte (12): Faulheit

Entdeckt in Ahrweiler

Metzgerblog (5)

Des heimischen Metzgers Osterblog hatten wir ja schon, trotzdem noch ein kleiner Kommentar zu Ostern, bevor wir zum heutigen Printblog kommen.


Frank Irias schreibt mir eine Spammail mit dem Betreff "Weihnachtsgeschenk von uns!", was mich zunächst verwirrte, jedoch nicht weiter tangierte, bis ich eine weitere Mail, diesmal von Henrietta Hillsgrave (was den Namen doch wieder etwas christlich-österlich wirken lässt). Betreff: "Frohe Weihnachten!"

Ich bin zwar Ignorant, was Spammails angeht, in diesem Falle appelliere ich hiermit dann aber doch für etwas mehr Gründlichkeit in diesem Segement!

Kommen wir zum Metzgerblog: Ein Ausflug nach Worms, inklusive (!!) Frühstück im Bus für nur (!) 18 Euro. Ein Angebot, dass man sich nicht durch die Lappen gehen lassen sollte.

Vielleicht lasse ich mich aber auch einfach von Günter Gail (schöne Alliteration) während der Flurnamenwanderung führen, ich bin noch unschlüssig.

Das Angebot strotzt heute übrigens nur so von Mett.


Metzgerblog (4)


Neue Woche, neues Metzgerblog. Heute wird Herr Matt wieder voll auf seine Kosten kommen, es wimmelt geradezu von christlichen Einladungen, Grüßen und Floskeln.


Besonders hat es mir wieder einmal natürlich das Elfchen angetan, jedoch werde ich den Eindruck nicht los, dass es sich diesmal um eine recht einfallslose Aneinanderreihung von Worten handelt. So etwas wie Satzstrukturen sind erst am Ende der vierten Zeile zu erkennen. Auch der Zeilensprung ist, wenn auch ausbaufähig, aus interpretatorischer Sicht durchaus lobend zu erwähnen.

Ostern
Frühling, Feiertage.
Schöpfungskraft, Erneuerung. Christ
besiegt des Todes Stachel:
Auferstehung!

Außerdem überlege ich wirklich, mir ein Holzfällersteak zu gönnen, denn Fleischkauf ist und bleibt schließlich Vertrauenssache!

Frohe Ostern!

Ohne Worte (11): Dorfzynismus

Entdeckt in der Friedhofstraße

Currywurst mit alles!

In der Dönerbude meines Vertrauens treffe ich auf zwei junge Mütter mit ihren Sprösslingen, die den Betrieb erheblich aufhalten. Grund hierfür sind die Extrawürste.


Nachdem sie sich lautstark ereifert hatten, dass dieser Laden keine "Bratwurst" anbietet und sie deshalb auf Rindswurst zurückgreifen mussten, erhasche ich einen Blick auf die fertige Bestellung:

Die Mütter jeweils Pommes mit "Rot-Weiß" und der Junge eine Currywurst mit Pommes. Das i-Tüpfelchen kam dann aber noch in Form eines Fladenbrotes, gefüllt mit einer einzelnen, etwas verloren dreinschauenden Rindswurst, die für das kleine Mädchen bestimmt war.

Nachdem Mutter die türkische Verkäuferin noch dazu verdonnert hatte, die Wurst gefälligst zu zerkleinern, zwang das Mädchen mittels erbarmungslos schrillem Ton die Frau noch dazu "Rot-Weiß" zur geschmacklichen Verfeinerung beizugeben.

Später waren wir noch bowlen, irgendjemand hatte das Waschbecken gefüllt. Vielleicht war es ja das kleine Mädchen vom Vormittag.

Metzgerblog (3)


Heute gibt es wieder einen Leckerbissen der Fleischereifachverkäuferlyrik:


Schwein,
natürlich aufgewachsen,
bestimmt zu Edlem,
schonend geräuchertem, herrlich schmackhaftem
Schinken

Bemerkenswert auch die kleinen Finger, die die Verbindung zwischen Elfchen und Schinken-ClipArt herstellen.

Den eigentlichen Reiz des Metzgerblogs macht für mich aber immernoch die unübersichtliche Informationsvielfalt aus. Man liest eine Viertelstunde und entdeckt doch immer wieder etwas Neues.

Metzgerblog (2)


Ungewöhnlich viel Text enthielt das Printblog der Metzgerei Wagner diese Woche. Besonders Kaffee und Kuchen sind dieser Tage angesagt und wie immer springt mich der Slogan "...ganz aus Ihrer Nähe!" an und ich frage mich einmal mehr, wie lange es wohl dauert bis dieser korrigiert wird.


Ansonsten wünsche ich eine interessante Lektüre und möchte noch auf die gesunde Selbstironie der Einladung zum Nachmittag für "Menschen ab 50" ins Vereinshaus des CVJM hinweisen.

Schweißorlährgaong


Plötzlich steht ein Mittzwanziger mit aussagekräftigem Kurzhaarschnitt im Foyer des kleinen Theaters der großen Stadt, in dem eine kleine Gruppe von Menschen (unter anderem auch Wogi und ich) gerade ihre Zeit fristen.


Verwirrt blickt er umher, ignoriert dabei gänzlich, dass außer ihm noch weitere Individuen, die nebenbei auch noch in geographischer Nähe seiner selbst befindlich sind, existieren, und zieht genüsslich, wenn auch nicht ganz geistesgegenwärtig, hin und wieder an seiner Zigarette, die er illegalerweise mit in das Gebäude gebracht hatte.

Wir fragen ihn gefühlte 15 und reale drei mal, ob man ihm helfen könne, worauf er zunächst gar nicht und später mit einem schlichten "nein" antwortet. Etwas verunsichert und ratlos lassen wir ihn also zunächst gewähren.

Nach weiteren fünf Minuten wagen wir einen nächsten Vorstoß auf dem Gebiet der Kommunikation. Diesmal mit der Frage, was er denn mache. "Schweißorlehrgoang" ist die Antwort. In nahzu unmöglich zu übersetzendem, genuscheltem Sächsisch erklärt er auf unverhältnismäßig umfangreiche Fragestellungen reagierend, dass er auf der Suche nach "Porty" sei und bei einer lokalen Firma derzeit einen Lehrgang besuche.

Dass die Räumlichkeiten, in denen er sich zu diesem Zeitpunkt befand, ein Theater darstellten, hatte er offensichtlich bereits gemerkt. Dass dort derzeit keine Veranstalung stattfand auch. Zum Verlassen der Örtlichkeit animierten ihn diese Erkenntnisse aber noch lange nicht. Er verharrte ohne Blickkontakt und/oder Kommunikation jedweder Art bis der Letzte das Licht ausgemacht hatte.

PS: Heute bekommt Wogi ein Bild und ein Label. Ich hoffe er weiß es zu würdigen.


Kein Kommentar



Was ich heute alles unkommentiert ließ:


1. Die Akustikversion von "Friday I'm in Love" (The Cure).

2. Die Autoheizung, die immer länger braucht um warm zu werden.

3. Dass mein Handy in den unpassendsten Momenten klingelt.

4. Den nicht sehr vertrauenserweckenden Schriftzug "InfernoTours".

5. Den überraschenden Wetterumschwung.

6. Den brennenden Mülleimer am Bahnhof.

7. Den ersten Müllwühler der großen Stadt (zumindest für mich war es der erste.)

8. Dass man mir heute insgesamt drei mal die Vorfahrt nahm.


Und was lassen Sie, liebe Leser, unkommentiert?

Evolutionärer Unsinn

Versuche, mit zwei starken Espresso in den Tag zu starten. Lerne, dass, wenn man nicht daran gewöhnt ist, man daraufhin den gesamten Morgen mit einem unangenehmen Grummeln in der Magengegend verbringen muss. K. (der schlimmste Koffeinjunkie den ich jemals kennen gelernt habe) klärt mich darüber auf, dass diese Reaktion meines Körpers, objektiv betrachtet, völlig utopisch erscheint. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Koffein sehr wohl den Bewusstseinszustand verändern kann und im Straßenverkehr verboten werden sollte.

Später treffe ich in einem kleinen, sehr kostengünstige Produkte anbietenden Laden in der großen Stadt auf eine Mutter mit ihrem Sprössling Kevin, dem sie lautstark untersagt "mit dor Barbibubbe uff den Daggel einzudreschn!". Bei dem Opfer handelte es sich übrigens um einen Wackeldackel, dessen Funktionstüchtigkeit mittlerweile wohl nicht mehr der eines neuwertigen Produktes entsprechen dürfte.

Evolutionär betrachtet ist es meiner Meinung nach völliger Unsinn, dass diese Menschen ihre Fitness erhöhen. Aber das ist eine Meinung, die ethisch-moralisch gesehen auf eher wackeldackehalsartigen Füßen steht.

Das heutige Bild hat damit natürlich nichts zu tun. Es zeigt einen umwelttechnisch sehr löblichen, unter dem Aspekt der Ästhetik eher fraglichen Trend im Dorf: Solarzellen. Circa 0,7% (persönlicher Schätzwert) der Eigenheime hier sind noch nicht damit ausgestattet.

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