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Der ewige K(r)ampf

Es ist traurig. Selbst mit dieser einfachen Seite ist der Internetexplorer, obwohl Produkt einer Firma, die es eigentlich besser wissen sollte, überfordert. Schade für alle, die ihn immernoch benutzen.

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Dorffest


Der Mai ist da. Welch netter Anlass, zusammen zu kommen und die Dorfgemeinschaft zu pflegen.


Für mich war der Reiz, den der Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses an diesem Tag ausstrahlte jedoch eher die Currywurst mit Pommes, die mein mittägliches Hungergefühl befriedigen sollte.

Zunächst treffe ich auf Absperrungen (Foto), die für Autos gedacht sind, um die betrunkenen Betrunkenen in gewissen Bereichen des Dorfes vor Autos zu schützen. Oder umgekehrt. Jedenfalls laufe ich zunächst am Eiswagen, der eigens von außerhalb organisiert wurde vorbei und bekomme sofort Mitleid mit dem mir bekannten echten Italiener, der sich nicht nur nicht über nicht vorhandene Kundschaft aufregen darf, sondern auch noch gefühlte 87 verschiedene Texte auf die Melodie des Zillertaler Hochzeitsmarsches über sich ergehen lassen muss. Die Boxen des "DJs" sind glücklicherweise wenige Meter vom Eiswagen entfernt direkt in dessen Richtung aufgestellt.

Ich verfüge wahrlich nicht über mediteranes Temperament wie es beim italienischen Eisverkäufer zu finden ist, nach einer halben Stunde des Stehens und Essens an einem zum Tisch umfunktionierten Baumstamm jedoch entscheide ich mich, unauffällig die Flucht zu ergreifen.

Ich verabschiede mich bei einzelnen Gruppen, die volltrunken nochmal stolz ihren Maibaum präsentieren und verschwinde wieder hinter der Absperrung.

Currywurst und Pommes waren übrigens sehr gut.

Ausgehtipps (2)

Einen sehr wichtigen und für diese Gegend absolut typischen Bestandteil der Fußballvereine sind die regelmäßigen als "Discos" deklarierten Partys. Diese Feiern bieten die Gelegenheit, mit anderen Menschen aus dem Dorf und Umgebung zu feiern, neue Kontakte zu knüpfen und Bindeglieder wie den Fußballverein, die maßgeblich daran beteiligt sind, die Dorfgemeinschaft zu erhalten und zu fördern, weiterhin zu finanzieren und ihr Überleben zu sichern. Hier und in den umliegenden Dörfern finden sie statt und locken meist nicht nur partybegeisterte Besucher an, sondern sorgen in der Regel auch für ein verhältnismäßig erstaunlich hohes Polizeiaufkommen in dieser für gewöhnlich sehr friedlichen und polizeiunabhängigen Gegend. Das liegt weniger an aufkommender Gewalt (wir sind nun mal eine sehr friedliche Gemeinschaft), als viel mehr an der Gefahr von betrunken fahrenden Betrunkenen. Wie man sehen kann, war es gestern wieder so weit und außer den Plakaten, die in allen Dörfern wahlweiße in Neongelb, -rot, oder -orange mit dicker schwarzer Schrift gehalten sind, habe ich von diesem Ereignis nichts mitbekommen. Ein Vorteil des Winters, wenn man es von meiner Seite aus betrachtet. Von Sommer bis Herbst finden die Discos im Festzelt auf dem Sportheimparkplatz statt und die "Musik" schafft es so gut wie immer bis zum Fenster unseres Hauses, was zu unregelmäßigem Schlaf führen kann (aber nicht zwangsläufig muss). Gerne erproben die Gäste dann zu späterer Stunde auch mal ihre eigenen Sangeskünste, was einen durchaus unterhaltenden Beigeschmack haben kann.

Ich hoffe, alle Discogänger schaffen es heute an die Urne.

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